2011-04-11 13:33:16
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Jubel und Rekorde beim OMV Linz Donau Marathon

Der zehnte OMV Linz Donau Marathon bleibt als Lauf der Rekorde in Erinnerung:
Mehr als 15.000 Anmeldungen, so viele wie noch nie, waren gestern beim von den OÖN, Stadt Linz und LIVA organisierten Spektakel mittendrin, als bei Kaiserwetter die Sieger bewegende Geschichte(n) schrieben.

Teilnehmerrekord: Wer auf der Linzer Autobahnbrücke um neun Uhr Anlauf nahm, der wurde unweigerlich mitgerissen – von sprühender Laufbegeisterung, unbändigem Ehrgeiz, einem kollektiven Ziel entgegen: dem Hauptplatz, für die Ausdauerndsten unter ihnen noch ganze 42,195 Kilometer entfernt.

Der Linzer Marathon ist ein Massenphänomen, das mit mehr als 15.000 Anmeldungen erstmals eine Schallmauer durchbrach. Knapp mehr als 1000 erreichten nach der vollen Distanz das Ziel. Ihnen gaben 100.000 Zuschauer entlang der Strecke den letzten Kick, um dort auch anzukommen.n.

 

Streckenrekord: Dass die neue, mehr durch die Innenstadt verlaufende Strecke ein schnelles Pflaster ist, demonstrierte Lisa-Christina Stublic eindrucksvoll. Die Kroatin ist die neue First Lady von Linz – übrigens: nur drei Männer erreichten vor ihr das Ziel. In 2:30:45 Stunden verbesserte die 26-Jährige den Streckenrekord von Eva-Maria Gradwohl aus dem Jahr 2008 um sechs Sekunden.

In Massachusetts (USA) ist Stublic aufgewachsen, Linz war erst ihr zweiter Marathon nach Berlin. „Ich bin ein bisschen überrascht“, erzählte die Powerfrau mit dem Zungenpiercing, „ich weiß nicht, wo mein Limit liegt.“ Ihre Bestzeit hatte sie um mehr als zwei Minuten verbessert, ihren Marktwert ebenso.

 

Zweitschnellste Zeit: „Thank you“, kam es dem kenianischen Sieger Nixon Machichim in gebrochenem Englisch über die Lippen, nur Hundertstel nach der zweitschnellsten je in Linz und drittschnellsten je in Österreich gelaufenen Zeit. Seine Augen wurden groß beim Blick auf die Anzeigentafel: 2:09:37 Stunden, der Streckenrekord des Ukrainers Alexander Kuzin (2:07:33), Österreichs schnellste Laufzeit, war keine Lichtjahre entfernt. „Super Zuschauer, super Helfer, super Organisation“, sprudelte es aus Machichim heraus, „nächstes Jahr würde ich gerne wiederkommen!“

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