2009-10-27 12:26:21
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Läuferfest im Prater

1200 TeilnehmerInnen, perfekte äußere Bedingungen und die sehr schnelle Strecke bescherten den StarterInnen sowie dem Veranstalterverein LCC-Wien eine mehr als gelungene Neuauflage des mittlerweile traditionellen Herbstmarathons. Von Läufern für Läufer: gemäß diesem Motto wurde auch heuer wieder das Hauptaugenmerk auf ein bestmögliches Service für jedenfrau/jedermann gelegt - eine möglichst schnelle Siegerzeit war zwar aus rein sportlicher Sicht willkommen, stand dabei, wie auch schon in den Vorjahren, im Hintergrund.
Gelaufen wurde auf der traditionellen 7km-Runde im Prater (Höhenunterschied nicht ganz 1 Meter) - und somit auf einem der schnellsten Straßenlaufkurse Österreichs. Die Marathonläufer hatten 6 Runden, die Halbmarathonläufer 3 Runden und die 7km-Läufer eine Runde zu absolvieren. Die fehlenden Meter auf die korrekten Streckenlängen wurden im Zieleinlauf Marathonweg zurückgelegt.


 

Aufgrund der idealen Bedingungen entwickelte sich auf der Marathondistanz von Beginn weg ein schnelles Rennen. Im Mittelpunkt dabei die beiden Gäste aus Äthiopien (Dadi Sibeshi) sowie aus Kenia (Elisa Sawe) - beide starteten für den LCC-Wien - wobei der äthiopische Spitzenläufer (Bestmarke 2:12h) von seinem Tempomacher aus Kenia profitieren sollte. Favorit Sibeshi konnte jedoch in weiterer Folge das Tempo nicht halten und musste mit Magenkrämpfen aufgeben - Tempomacher Elisha Sawe lief (auch für ihn) unerwartet durch und sicherte sich mit für ihn sehr guten 2:17:03 den überlegenen Sieg. Michael Grall konnte in 2:41:09h den zweiten Platz erringen und den Dritten Dr. Wimmer Michael um etwas mehr als 4 Minuten distanzieren.
Die Damenwertung entschied Ilse Wieshuber (RCLA Bad Tatzmannsdorf) in 2:52:39h überlegen für sich und verwies Reka Kovacs (3:02:53h) sowie Regina Liebert (3:07:23h) auf die Ehrenplätze.


 

Auch auf der Halbmarathonstrecke konnte sich ein Läufer herausragend in Szene setzen. Andreas Ringhofer (Kolland Topsport Asics) lief von der Spitze weg ein dominantes Rennen und war in der sehr guten Zeit von 1:07:53h nicht zu gefährden. Knapper die Entscheidung bei den Damen: lange Zeit schien die Siegerin nicht festzustehen, schlußendlich siegte jedoch die russische Spitzenläuferin und Siegerin des Wolfgangseelaufs Tatyana Vilisova in 1:18:36h knapp aber doch - nur 7 Sekunden - vor Ursula Bredlinger.

Den Rahmenbewerb über 7km entschieden jeweils Alois Redl (LCC-Wien, 22:46m) und Natalia Steiger (LMB, 26:22m) für sich.

Abschließend soll noch angemerkt werden dass zahlreiche Athletinnen und Athleten die perfekten äußeren Bedingungen für eine Reihe von persönlichen Bestleistungen nutzen konnten. Demensprechend gab es viel Lob für die vielen unermüdlichen Helfer im Dienste des Vereins, ohne die die Durchführung einer solchen Veranstaltung undenkbar wäre.

Der LCC-Wien bedankt sich bei allen StarterInnen und freut sich auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

www.lcc-wien.at