2012-02-15 12:52:01
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40. Internationaler Tiroler BMW xDrive Koasalauf mit Rekordbeteiligung

Die Jubiläumsveranstaltung des größten Breitensport-Langlaufevents in Österreich verzeichnete in der klassischen Disziplin bereits eine Rekordteilnahme. Fast 500 Läufer gingen bei eisigen Temperaturen über 28 km und 50 km an den Start.


Pünktlich um 9.30 Uhr fiel am Samstag, 11. Februar der Startschuss zum 40. Int. Tiroler BMW xDrive Koasalauf. Es schien fast so, als zeigte der Koasa zum Jubiläum den Teilnehmern zunächst die kalte Schulter. Minus 17 Grad zeigte das Thermometer am Start. Die Temperaturen konnten aber der gewaltigen Stimmung im Koasastadion nichts anhaben. Als etwa gegen Hälfte der Distanz die Sonne zum Vorschein kam, konnte auch der langjährige Koasalaufpräsident Sigi Joast sein Lächeln nicht mehr verbergen: „Es sind sehr emotionale Momente, wenn man die vielen Teilnehmer und vor allem die vielen bekannten Gesichter beim Zieleinlauf sieht.“

Ähnlich ging es wohl auch vielen Teilnehmern, insbesondere Einem, der alle 40 Koasaläufe absolviert hat. „Ich bin überglücklich und das war sicherlich einer der schönsten Koasaläufe in der Geschichte. Die Loipen waren einfach perfekt.“, freute sich Franz Steinkogler aus Ebensee nach dem Zieldurchlauf.

Spannend war es auch aus sportlicher Sicht. Über die 28 km Distanz konnte sich Alexander Wolz (GER) vor Daniel Slechta (CZE) den Sieg sichern. Der Waidringer Markus Bader sicherte sich den dritten Platz. Die Mutter von Markus und Sandra Bader konnte sich gleich doppelt freuen, denn kurze Zeit später durchlief auch Sandra Bader die Ziellinie und sicherte sich bei den Damen über 28 km den zweiten Platz. Sie musste sich nur Alexandra Svoboda (GER) geschlagen geben. Dritte über 28 km klassisch wurde Petra Tanner vom SV Achensee.

 

In der langen Distanz (50 km) siegte Martin Sutter (AUT) vom Fischer Racing Team vor Andy Gerstenberger (GER). Zum einem wahren Ziel-Krimi entwickelte sich das Duell zwischen Josef Lippburger und Thomas Steurer. In einem echten Fotofinish konnte sich Thomas Steurer schließlich mit 3 hundertstel Sekunden Vorsprung den dritten Platz erkämpfen.
Bei den Damen konnte Andrea Reithmayr (AUT) das Rennen klar für sich entscheiden. Die Vorjahressiegerin Renate Forstner (GER) sicherte sich mit großem Vorsprung den zweiten Platz vor der Drittplatzierten Inger-Lise Skaar aus Kristiansand (NOR).
Wachsender Beliebtheit erfreuen sich seit einigen Jahren die Bewerbe für die kleinsten Langlauffreunde. Beim Mini- und Super-Mini-Koasa fieberten nicht nur die Kinder dem Ziel entgegen, sondern auch die Eltern der jüngsten Koasa-Sprösslinge. Die jüngste Teilnehmerin mit gerade einmal 3 Jahren konnte sich über den Zieleinlauf ebenso freuen, wie Manuel Litzinger. Manuel hatte nämlich noch zusätzliches Glück und wurde mit Nimm2 Lachgummi aufgewogen.