2010-02-14 18:48:03
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Großes Startfeld beim 38. Int. Tiroler Koasalauf
Rund 800 Starter sorgten bei den heutigen Skatingbewerben über 28 km und 50 km für ein spannendes Rennen. Die Premiere der 1. Skimarathon Europameisterschaft verlief perfekt.

Ein imposantes Bild bot bereits das Starterfeld des 38. Internationalen Tiroler Koasalaufes. Am zweiten Tag des traditionsreichen Koasalaufes gingen nicht weniger als 800 Skater auf die Strecke, darunter auch die Läufer der 1. Skimarathon Europameisterschaft.
Die Bedingungen für die Athleten waren, wie schon am Vortag, perfekt und die Loipen geradezu optimal für einen spannenden Wettkampf. Das bekamen die rund 2.000 Zuseher dann auch geboten.
Auf der 28 km Distanz zeichnete sich von Beginn an ein Dreikampf zwischen Günther Dengg, Arnold Egger und Martin Forstneritsch (alle Österreich) ab. Bereits zur Hälfte des Rennens konnten sie sich vom Hauptfeld absetzen und gaben das Tempo vor. Innerhalb von nur 2 Sekunden und mit mehr als 10 Sekunden Vorsprung vor den nächsten Verfolgern passierte die Dreiergruppe dann auch die Ziellinie. Günther Dengg (Salomon Rennteam HWK) gewann vor Arnold Egger (Kössen) und Martin Forstneritsch (Atomic Race Team).
Bei den Damen dominierte Isabel Brambrink (Pfronten) das Rennen und gewann souverän mit fast 5 Minuten (!) Vorsprung vor Regina Lingl (GER) und Andrea Reithmayr vom Nordic Team Absam. Die Siegerin des Vortages, Renate Forstner (TSV Rosenheim), landete auch beim Skatingbewerb ganz vorne und unterstrich mit einem guten 4. Platz ihre Top-Form.
Noch spannender war es in der 50 km Distanz. 1000 Meter vor der Ziellinie vermeldete der Stadionsprecher einen Massensprint. Die ersten 16 Läufer kamen innerhalb von nur 25 Sekunden ins Ziel. Auf den letzten Metern, angespornt von den Jubelrufen der Zuschauer, entschied der Tuxer Michael Eberharter das Rennen für sich. Viktor Novotny (CZE) und Andreas Florinett (SUI) belegten die Plätze Zwei und Drei.
Bei den Damen gab es einen deutschen Dreifach-Triumph. Sigrid Mutscheller gewann vor Stefanie Meyr und Barbara Häsch.


 

Jubeln durften aber auch die Organisatoren des 38. Internationalen Koasalaufes und der 1. Skimarathon Europameisterschaft rund um OK-Chef Sigi Joast, der vom Präsidenten des europäischen Skimarathonverbandes (Euroloppet), Andreas Adam ein großes Lob ausgesprochen bekam: „Ich kann dem OK nur rundum gratulieren. Von der Organisation über die neue Streckenführung bis hin zur Loipenpräparierung war einfach alles perfekt und die Premiere der 1. Skimarathon Europameisterschaft hätte nicht besser sein können.“
Auch Streif-Sieger Stefan Eberharter fühlte sich auf der 50 km Strecke offensichtlich sehr wohl und beendete mit einer guten Laufzeit von 2 Stunden und 33 Minuten seinen „Koasa“.