2016-02-14 13:05:18
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44. Internationaler Tiroler Koasalauf

Als am Samstag, den 13. Februar, um 09:30 der Startschuss für den 44. Internationalen Tiroler Koasalauf fiel, bot sich den Zuschauern ein spektakuläres Bild. Zahlreiche LangläuferInnen aus 27 Nationen sprinteten durch dichten Schneefall auf die Loipe.

Aufgrund der unsicheren Wetterlage gab es weniger Anmeldungen als in den Jahren zuvor – doch kurz vor dem Rennen stürmten die begeisterten WintersportlerInnen das Koasastadion und stellten damit auch gleichzeitig einen neuen Nachmelderekord in der Geschichte des Internationalen Tiroler Koasalaufs auf. Die Loipe war seit den frühen Morgenstunden präpariert worden und der Koasa wartete bereits auf die Läufer, die für die 8, 28 und 50 Kilometer Distanzen Klassisch an den Start gingen. Von St. Johann in Tirol aus führte sie die Strecke über Kirchdorf und Erpfendorf wieder zurück ins Koasastadion. Nachmittags bewies der Nachwuchs sein Können.


Seriensieger Rocarek gewinnt zum 4. mal en suite

Ein Kopf an Kopf Rennen in der Distanz 28 Kilometer lieferten sich der deutsche Toni Escher und der Tscheche Miroslav Rypl. Erst in den letzten Metern fiel die Entscheidung und Miroslav Rypl kürte sich mit einer Zeit von 1:27:01 zum strahlenden Sieger. Ein phänomenales Ergebnis erreichte Karolina Grohova mit einer Zeit von 1:29:04, die als erste Dame über die Ziellinie lief und somit auch zahlreiche männliche Kollegen hinter sich ließ. In der Disziplin 50 Kilometer Klassisch holte Jiri Rocarek mit einer Zeit von 2:18:22 zum vierten Mal in Folge einen Lorbeerkranz nach Tschechien. Um den zweiten Platz kämpften die beiden Österreicher Thomas Steurer und Stefan Sutter. Mit nur einer Sekunde Vorsprung erreichte Steurer die Ziellinie zuerst. Auf den Plätzen 4 bis 6 konnten die österreichischen Volkslangläufer Martin Sutter, Christian Baldauf und der ÖSV B-Kader Läufer aus dem Pillerseetal Markus Bader mit einer starken Leistung überzeugen. Bei den Damen dominierte die Tschechin Adela Boudikova mit einer Zeit von 2:25:27 vor der Deutschen Jessica Müller, die ebenfalls ein phänomenales Rennen lief und sich in mitten der Herren-Elite platzierte.


 

3 Legenden am Start

Nicht mehr wegzudenken sind die Athleten, die seit Beginn als Teilnehmer beim Internationalen Tiroler Koasalauf dabei waren. Weder schlechtes Wetter, noch Krankheit konnten die vier Legenden davon abhalten, die Strecke zu bewältigen. Auch bei der diesjährigen 44. Auflage waren drei von ihnen auf der Loipe vertreten: Franz Puckl, Werner Patz und Franz Steinkogler zeigten dem Koasa erneut die Zähne.